Aktuelles

Stellenausschreibung: Steuerberater*in
Dienstverhältnis: echtes Dienstverhältnis
Wochenstunden: 16 bis 20 Stunden
Gehalt: nach Kollektivvertrag - Überzahlung nach Qualifikation, Gewinnbeteiligung (15. Gehalt)
Arbeitsort: St. Pölten, Linzer Tor 1
Ausbildung: Steuerberaterprüfung
Bilanzierungserfahrung von Vorteil

Microsoft Office Kenntnisse
BMD Kenntnisse von Vorteil, jedoch nicht zwingend notwendig
Was bieten wir:

interessante Aufgaben für Kunden vom Kleinbetrieb bis zu Aktiengesellschaften
lokal verankerte und international tätige Kunden
eigenverantwortliches Arbeiten in flacher Hierarchie

Gleitzeit, Durchrechnung über 12 Monate
flexible Arbeitseinteilung außerhalb der Kernzeiten
gelegentliches Arbeiten vom Wohnsitz
Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten

bestes Betriebsklima in einem jungen, dynamischen Team
modernes neues Büro
Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Kanzleinähe
Kanzleiinterne Veranstaltungen
Entwicklungsmöglichkeiten in der Digitalisierung

Monatsbrutto - Mindestentlohnung lt. KV ab € 3.772,00 je nach Qualifikation und Erfahrung

Über uns: Die Steuerberatungskanzlei Mag. Franz Höchtl GmbH liegt im Zentrum St. Pöltens und beschäftigt neben unserem Chef Franz Höchtl (Steuerberater und Wirtschaftsprüfer) noch eine weitere Steuerberaterin und Wirtschaftsprüferin sowie 3 Steuerberater-Berufsanwärterinnen und 25 Bilanzbuchhalterinnen, Lohnverrechnerinnen und Buchhalterinnen.

Bei uns steht selbstständiges Arbeiten auf der Tagesordnung und Zusammenhalt innerhalb der Kanzlei wird großgeschrieben.


Wir haben dein Interesse geweckt? Dann bewirb dich einfach unter kanzleiathoepa.at.
Wir freuen uns auf dich!

Stellenausschreibung: Steuerberater-Berufsanwärter*in
Dienstverhältnis: echtes Dienstverhältnis
Wochenstunden: 16 bis 20 Stunden
Gehalt: nach Kollektivvertrag - Überzahlung nach Qualifikation, Gewinnbeteiligung (15. Gehalt)
Arbeitsort: St. Pölten, Linzer Tor 1
Ausbildung: Buchhaltungs- und Bilanzierungserfahrung von Vorteil, nicht notwendig
auch Berufseinsteiger!

Microsoft Office Kenntnisse
BMD Kenntnisse von Vorteil, jedoch nicht zwingend notwendig
Was bieten wir:

interessante Aufgaben für Kunden vom Kleinbetrieb bis zu Aktiengesellschaften
lokal verankerte und international tätige Kunden
eigenverantwortliches Arbeiten in flacher Hierarchie

Gleitzeit, Durchrechnung über 12 Monate
flexible Arbeitseinteilung außerhalb der Kernzeiten
gelegentliches Arbeiten vom Wohnsitz nach Einarbeitungsphase
Ausbildung wird unterstützt
und Fortbildungsmöglichkeiten bieten wir

bestes Betriebsklima in einem jungen, dynamischen Team
modernes neues Büro
Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Kanzleinähe
Kanzleiinterne Veranstaltungen
Entwicklungsmöglichkeiten in der Digitalisierung

Monatsbrutto - Mindestentlohnung lt. KV ab € 2.944,00 je nach Qualifikation und Erfahrung

Über uns: Die Steuerberatungskanzlei Mag. Franz Höchtl GmbH liegt im Zentrum St. Pöltens und beschäftigt neben unserem Chef Franz Höchtl (Steuerberater und Wirtschaftsprüfer) noch eine weitere Steuerberaterin und Wirtschaftsprüferin sowie 3 Steuerberater-Berufsanwärterinnen und 25 Bilanzbuchhalterinnen, Lohnverrechnerinnen und Buchhalterinnen.

Bei uns steht selbstständiges Arbeiten auf der Tagesordnung und Zusammenhalt innerhalb der Kanzlei wird großgeschrieben.


Wir haben dein Interesse geweckt? Dann bewirb dich einfach unter kanzleiathoepa.at.
Wir freuen uns auf dich!

74 1. Februar 2024

Ausgabe 74

Einkommensteuer und Lohnsteuer werden nach den sogenannten Progressionsstufen eingehoben. So zahlte man bisher für die ersten rd. 1.000 Euro pro Monat keine Einkommensteuer. Für die nächsten 600 Euro monatlich fielen 20 % Steuer an, der nächste Tausender führte zu 300 Euro Steuer (30 %). Dann kommen für 2.500 Euro brutto im Monat 40 %, für die nächsten 2.500 Euro brutto 48 %, und ab knapp 8.000 zahlt man die bekannten 50 % Steuer.

Die hohe Inflation und das sogenannte Progressionsabgeltungsgesetz erhöhen die Grenzen für 2024 um 6,6-9,6 %. Das führt zu einer merklichen Entlastung.


Die 2024 geltenden Tarife pro Jahr:

Bis 12.816 Euro fällt keine Steuer an.
Von 12.817 bis 20.818 beträgt der Steuersatz 20 %.
Für 20.819 bis 34.513 sind wohlfeile 30 % Steuer abzuliefern, diesen folgen
für 34.514 bis 66.612 exakt 40 % Abgaben, schließlich werden sie
von 66.613 bis 99.266 um okkasionelle 48 % ergänzt, und dann ab in die 50 %!

Verkehrs-und Pensionistenabsetzbetrag werden darüber hinaus um knapp 10 % erhöht.


Photovoltaik-Anlagen

Einkünfte natürlicher Personen aus der Einspeisung von bis zu 12.500 kWh elektrischer Energie aus Photovoltaikanlagen sind, wenn die Engpassleistung der jeweiligen Anlage die Grenze von 25 kWp nicht überschreitet (Veranlagung 2022) bzw. wenn die Engpassleistung der jeweiligen Anlage die Grenze von 35 kWp und deren Anschlussleistung die Grenze von 25 kWp nicht überschreiten (ab 2023), von der Einkommensteuer befreit. Wenn man bisher steuerpflichtig war, kann man einfach in die Steuerfreiheit für obige Anlagen wechseln.


Bei steuerfreien Zulagen und Zuschlägen tut sich was!

Für die Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen (sogenannte SEG-Zulagen) sowie die Sonntags-, Feiertags- und Nachtzulagen wurde die Steuerfreigrenze auf 400 Euro pro Monat erhöht. Tipp: Bei Prüfungen werden die SEG-Zulagen sehr kritisch gesehen. Exakte Aufzeichnungen über die Arbeitszeit und über jene Zeiten, für denen die SEG-Zulagen bezahlt werden, sind notwendig.

Überstundenzuschläge sind 2024 und 2025 bis zu maximal 200 Euro im Monat und bis zu maximal 18 Überstundenzuschlägen steuerfrei. Notwendig ist hier, dass Überstunden vorliegen (heikel bei Überstundenpauschalen). Und Vorsicht bei Gleitzeitvereinbarungen! Wenn Überstunden auf dem Gleitzeitkonto landen und erst Monate später ausgezahlt werden, kann die Steuerfreiheit kippen.


Das Freiwilligenpauschale: NEU! NEU! NEU!

Ab 1.1.2024 gibt es, eine gemeinnützige Körperschaft (Verein, Feuerwehr, gemeinnützige GmbH …) vorausgesetzt, steuer- und sozialversicherungsfrei

  • das kleine Freiwilligenpauschale für ehrenamtliche Tätigkeit
    bis zu 30 Euro pro Tag, maximal 1.000 Euro pro Jahr
     
  • das große Freiwilligenpauschale für mildtätige Aktivitäten (der Träger muss von der Kommunalsteuer für diese Tätigkeit befreit sein) oder für Katastrophenhilfe sowie Ausbildner/Übungsleiter.
    Dieses beträgt 50 Euro pro Tag, maximal 3.000 Euro pro Jahr.

Es dürfen keine Reiseaufwandsentschädigungen sowie keinerlei Einkünfte von dieser gemeinnützigen Körperschaft bezahlt werden (somit kein Dienstverhältnis). Ebenso dürfen Spenden nicht an die Körperschaft übergeben werden, wenn sie im Zusammenhang mit dem Freiwilligenpauschale stehen.


Spendenbegünstigung

Vor etwa 15 Jahren wurde die Spendenbegünstigung eingeführt und in der Folge mehrfach erweitert. Ab 2024 gibt es hier einen großen Sprung!

Nun ist für alle gemeinnützigen und mildtätigen Bereiche (dazu noch Forschung und Erwachsenenbildung für Wissenschaft und Kunst, Katastrophenhilfe, Entwicklungshilfe, Umwelt-, Arten- und Naturschutz sowie Tierheime) grundsätzlich ein Eintrag auf der Liste der begünstigten Spendenempfänger möglich. Wer oder was im Sinne der Bundesabgabenordnung gemeinnützig ist, gilt auch für die Spendenbegünstigung.

Der Träger muss von der unbeschränkten Körperschaftsteuerpflicht befreit sein, mindestens ein Jahr bestehen, und es dürfen keine finanzstrafrechtlichen Verfehlungen vorliegen. Die unmittelbare Verfolgung des Vereinszwecks ist notwendig (heikel beim Weiterreichen von Spenden). Die Spenderdaten müssen übermittelt werden – und einiges mehr.

Aber, und das ist eine Erleichterung: Träger, die keine Abschlussprüfung benötigen, können selbst einen Antrag stellen. Eine berufsmäßiger Parteienvertreter muss ihn lediglich übermitteln und plausibilisieren. Und es gibt ein neues Formular: Spend3 !!! Voraussichtlich ist es ab April 2024 verfügbar. Antragstellung bis 30. 6. 2024 mit Wirkung ab 1. 1. 2024.

Wer einer Pflichtprüfung unterliegt, benötigt jedoch weiterhin die Bestätigung des Abschlussprüfers.

Das Steuergesetz ist das Maß der Dinge:
Die Dinge werden aber immer komplizierter.

Viele Gesetze sehen daher eine sogenannte Verordnungsermächtigung vor. Nutzt das Finanzministerium diese Möglichkeit (was fast immer passiert), entspricht die Verordnung einem Gesetz: Landwirte-Pauschalierungsverordnung, Sachbezugsverordnung, Liebhabereiverordnung usw., usf.

Dann gibt es natürlich höchstgerichtliche Urteile und Erkenntnisse. Diese legen Gesetz und Verordnung aus, womit der Rahmen festgelegt ist. Aber: Was sind dann die Richtlinien und Erlässe?

Diese sind Auslegungen und Anweisungen des Finanzministeriums an dessen Mitarbeiter. Steuererlässe gibt es derzeit im Umfang von vier Bänden mit etwa 7.000 Seiten (kleingedruckt). Achtung: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Und wie verbindlich/richtig sind Erlässe?

Ein passendes Originalzitat eines leitenden Mitarbeiters des Finanzministeriums: Es ist wie in der Kirche. Man muss einfach daran glauben!

Die ersten gibt es bereits: Das Mindestkapital beträgt 10.000 Euro. Es wird auch für die GmbH auf diesen Betrag gesenkt. Details im Rundschreiben Oktober 2023! Wir stehen für Ihre Anliegen gerne zur Verfügung

Der Arbeitgeber kann nunmehr pro Kind bis zu 2.000 Euro zuschießen. Neu ist auch, dass Kinder bis zum 14. Lebensjahr gefördert werden können. Das ist konsequent, denn ab 14 ist man strafmündiger Jugendlicher. Warum bisher das Einkommensteuergesetz einen weiteren eigenen Kinderbegriff definieren musste, hat niemand verstanden. Möglich ist auch der Ersatz von Betreuungskosten, die dem Dienstgeber nachgewiesen werden.

Und ab 2024 ist die Nutzung der arbeitgeber­eigenen elementaren Bildungseinrichtung steuerfrei, auch dann, wenn diese von betriebsfremden Kindern mitgenutzt wird. (Ein Betriebskindergarten ist damit auch für Firmenfremde steuerlich geöffnet.)

Menschen lieben Optionen. Man hält sich Möglichkeiten offen. Man kann, aber man muss nicht. Doch es gibt nichts gratis. Jede Option kostet – und sei es Rechtsunsicherheit für beide Vertragsparteien.

Ein häufiger Fall: Anton und Berta gründen eine GmbH, Anton hält 17.500 Stammkapital, Berta ebenso. Anton bietet am Tag der GmbH-Gründung Berta an, den Geschäftsanteil zu einem fixen Preis von 17.500 bis zum 31.12.2028 zu erwerben. Die Gesellschaft entwickelt sich sehr gut und ist 500.000 Euro wert. Berta nimmt daher den Vertrag am 30.12.2027 an, zahlt den Optionspreis, und die ganze Gesellschaft gehört ihr.

Es stellt sich nun die Frage, ob eine Verkürzung über die Hälfte des wahren Wertes vorliegt. Der Oberste Gerichtshof hat schon mehrmals dazu erkannt, aber unterschiedlich. Nunmehr hat er mit einem verstärkten Senat klargestellt: Es gelten die Wertverhältnisse zum Zeitpunkt der Optionseinräumung. Und von diesem Zeitpunkt weg läuft die Verjährungsfrist von drei Jahren für eine Anfechtung wegen Verkürzung über die Hälfte des wahren Werts.

 

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