Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, Architekten, Ziviltechniker, freie Berufe

Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, Architekten, Ziviltechniker, freie Berufe

Alt
Thomas Fellerer , MSc (WU) LL.B.(WU)
Alt
Petra Feigl
Alt
Nicole Bieder

Steuern und Geld sparen! Was ist wichtig und möglich?

Freie Berufe haben meist (eine) k(l)eine Betriebsstruktur.
Einige wenige Mitarbeiter, gemietete Betriebsräumlichkeiten, geringer Materialeinkauf.

Fast alle freien Berufe führen Einnahmen-Ausgaben-Rechnungen!
Daher beziehen sich diese Tipps speziell auf diese Art der Ergebnisermittlung.

Wo lässt sich dennoch Steuer und Geld sparen?

Was kann man sonst noch tun?

Bau & Baunebengewerbe

Bau & Baunebengewerbe

Alt
Mag. Franz Höchtl
Alt
Kathrin Kendler
Alt
Katrin Mayer
Alt
Ulrike Marschik
Alt
Nicole Bieder

Beim Bauen gibt es im Steuer- und Sozialversicherungsrecht jede Menge Sonderregelungen:

  • Bauarbeiter Urlaubs- und Abfertigungskasse
  • Barzahlungsverbot 
  • Sonderregelung bei der Umsatzsteuer für Bauleistungen - sogenannte § 19a UStG
  • Haftung und Haftungsfreistellung für Zahlungen an Bauleister (HFU Liste)
  • Meldungen für Baustellen
  • Sachbezug oder kein Sachbezug für Baustellenfahrzeugen (Pritschen)
  • Gewinnrealisierung & Drohverlustrückstellungen
  • Verjährung bei versteckten Mängeln
  • Umsatzsteuer bei Anzahlungen
  • Bauträgervertragsgesetz
  • Deckrücklässe/Haftrücklässe, Umsatzsteuer kraft Rechnungslegung
  • und und und …

Der Experte kann hier helfen!

 
 

Betriebswirtschaft

Betriebswirtschaft

Alt
Mag. Franz Höchtl
Alt
Carina Geppl, MA
Alt
Franz Johann Höchtl , BSc (WU)
Alt
Maximilian Muckenhuber , LL.M. (WU)
Alt
Mag. iur. Stephanie Haiden
Alt
Thomas Fellerer , MSc (WU) LL.B.(WU)

Wie viel kann mein Unternehmen wert sein?

Person mit Lupe vor einer Waage mit Geldsäckchen und einem Firmengebäude

Eine Frage, die bei tatsächlichen Verkaufsverhandlungen wichtig ist, aber auch bei Erbschaft und Schenkung.

Es gibt das Fachgutachten unserer Kammer (KFS BW1). Dieses findet sich als Bewertungsmethode in vielen Gesellschaftsverträgen. Daneben gibt es sogenannte Multiplikatormethoden.
Der Unternehmenswert errechnet aus den zukünftigen Erfolgen (die man schätzen und planen muss) und einer Renditeerwartung den Unternehmenswert aus. Das Prinzip: ein Unternehmen erwirtschaftet 100.000 Gewinn pro Jahr. Der Käufer (oder Verkäufer) erwartet eine jährliche Rendite von 8 %. Damit ergibt sich ein Unternehmenswert von 100.000 dividiert durch 8 %, somit 1.250.000. Abzuziehen sind natürlich Schulden, dazu zu zählen ist das Umlaufvermögen.

Selbstverständlich ist es nicht ganz so einfach und muss detaillierter gerechnet werden. Aber – eine erste Hilfestellung mit Anleitungen findest Du hier:

Unternehmensbewertung (Online-Rechner)

Die Multiplikatormethoden sind einfach:
Man nimmt den Umsatz multipliziert mit einem (branchenüblichen) Prozentsatz. Oder man nimmt den Gewinn mit einem Multiplikator. Aber auch hier muss der Gewinn (die Berechnungsbasis) passend ermittelt werden. Multiplikatoren werden regelmässig veröffentlicht - z.B. https://www.dub.de/kmu-multiples/

Buchhaltung und Reporting

Buchhaltung und Reporting

Alt
Ulrike Marschik
Alt
Lena Dorner
Alt
Katharina Fonatsch
Alt
Jakob Kraic
Alt
Kevin Arnauer
Alt
Lena Brantner
  • eine funktionierende Buchhaltung ist das Rückgrat jedes Unternehmens!
  • Buchhaltung merkt man, wenn sie nicht die notwendigen Informationen liefert!
  • die wichtigste Zeile der Buchhaltung sind die Umsätze und Einnahmen! Wer sind meine Kunden? Welche Umsätze mache ich mit welchen Kunden? ABC - Analyse! zeitnahes Fakturieren und Mahnwesen!
  • Buchhaltung im Haus oder beim Steuerberater?
  • Welche Auswertungen?
  • Vorbereitung Zahlungsverkehr

Wir arbeiten mit BMD – einer Standardsoftware, die sicherlich 99 % der notwendigen Informationen liefern kann.

Digitalisierung & Künstliche Intelligenz:

Was sich bewährt hat:

  • klare Trennung der Arbeiten (Vorbereitung, Erfassung, Auswertung usw.)
  • was elektronisch generiert werden kann (z.B. Excel, csv) sollte in dieser Form weiterverarbeitet werden
  • bei kleinen Datenmengen (bis zu 50 Einheiten als Richtwert) macht händisches Erfassen meist keine Mehrarbeit als „einspielen“
  • sogenannte „human loop“ - alles, was eingespielt wird, sollte nochmals über eine Prüfroutine laufen, ev. mit menschlichem Zutun (Plausibilisierung)

Was meist nicht so toll läuft:

  • aus kleinen Datenmengen große Datenmengen machen
  • trotz hoher Fehlerraten (höher als 1 %) an Digitalisierungsroutinen festhalten
  • unklare Organisation und Aufgabenteilung
  • fehlende Kontrollschleifen

Dienstleister (IT, Gesundheit und andere)

Dienstleister (IT, Gesundheit und andere)

Alt
Mag. Franz Höchtl
Alt
Angelika Hutterer
Alt
Anna Naderer

Bei Dienstleistern, IT und andere ist die Nutzung von Pauschalierungen oft eine interessante Vorgangsweise zur Ermittlung des steuerpflichtigen Einkommens!

  • Basispauschalierung
  • Branchenpauschalierung(en)
  • Kleinunternehmerpauschalierung
  • Sonderregeln (Pauschalierungen für bestimmte Berufsgruppen)

Finanzierung, Kapitalvermögen, Kryptos

Finanzierung, Kapitalvermögen, Kryptos

Alt
Mag. Franz Höchtl
Alt
Tina Teufl, BA
Alt
Angelika Hutterer

Des Österreicher’s Liebling ist das Auto. Auch hinsichtlich der Steuer.

Was kostet das Auto je Kilometer? Was kostet der Sachbezug?

Unsere Excel-Tabelle ermöglicht eine einfache Berechnung:

 
 

Gastronomie

Gastronomie

Alt
Mag. Franz Höchtl
Alt
Maximilian Muckenhuber , LL.M. (WU)
Alt
Christine Gugerell
Alt
Jakob Kraic

Was gibt es an Besonderheiten in der Gastronomie?

  • Rechtsform

  • Umsatzaufzeichnungen – Registrierkasse

  • Umsatz pro Stunde, Öffnungszeiten, Mitarbeitereinsatz

  • Kollektivvertrag & Arbeitszeitregelungen

  • Preise

  • Wareneinsatz und Aufschläge

  • Investitionen & Miete im Verhältnis zum Umsatz

Pauschalierung – diese ist bei Kleinbetrieben sehr interessant!

Handwerk und Gewerbe

Handel

Alt
Maximilian Muckenhuber , LL.M. (WU)
Alt
Karin Fischer
Alt
Christine Gugerell

Handwerk und Gewerbe haben ihre eigenen Regeln!

Soll ich für einen Kostenvoranschlag was verlangen?

Soll ich meine Leistungen pauschal anbieten oder nach tatsächlichen Leistungen?

Wie hoch ist mein Regiekostensatz (Stundensatz)?

Wie bringe ich Reisekosten und Auslösen Diäten in den Preisen unter?

Wie komme ich zu meinem Geld, ohne zu viel Risiko zu nehmen?

Soll ich bei Ausschreibungen mitmachen? Mit all den für mich nachteiligen Bedingungen?


Es gibt für alle Fragen Antworten und Empfehlungen!

Ja, Kostenvoranschlag kostet was. Man kann ja bei Auftragserteilung einen Teil davon gutschreiben.

Pauschal oder nach tatsächlicher Leistung: beides hat plus und minus. Jedenfalls ist notwendig, die Leistungen genau zu beschreiben und abzugrenzen. Beim Pauschal will der Kunde mehr hineinreklamieren. Bei Abrechnung nach Leistung will er was rausstreichen.

Und zum Regiekostensatz … auf unserer Homepage gibt es einen Rechner. Die untenstehende Exceltabelle hilft ebenso. Ein guter Richtwert für die Untergrenze ist Brutto pro Monat * 2,1 % für den Stundensatz…

Bei den Reisekosten und Diäten ist die Empfehlung, diese immer separat anzusetzen. Ist dies nicht möglich, so lässt sich grob kalkulieren: Reisezeit mal Regiestundensatz plus Fahrzeugkosten. Zum Beispiel: Handwerker aus St. Pölten fährt nach Wien. 2 Stunden Reisezeit zu den 8 Stunden Arbeit, daher zum Regiestundensatz 25 % dazuschlagen plus 140 km * Kilometersatz.

Das Ausfallsrisiko bei Handwerk und Gewerbe ist bei größeren Aufträgen ein wesentliches Thema. Hilfen: Anzahlungen, Zahlungsplan, Teilrechnungen, Bankgarantien (insb. Für den letzten Teil), … Den Kunden vorweg überprüfen (KSV, Creditreform, Firmenbuch, HFU Liste, …)

Ausschreibungen sind ein eigenes Thema. Wir beobachten eine Spezialisierung von Unternehmen. Es gibt Kunden, die machen grundsätzlich kein Ausschreibungsgeschäft, andere machen dies umfangreich und haben daher entsprechendes know-how aufgebaut. Und nicht jede Vertragsbedingung muss immer akzeptiert werden.

 
 

Land und Fortwirtschaft

Land und Fortwirtschaft

Alt
Mag. (FH) Sylvia Schindler
Alt
Mag. iur. Stephanie Haiden
Alt
Katrin Mayer
Alt
Heidemarie Schmidrathner

Die meisten Möglichkeiten zur steuerlichen Gewinnermittlung haben Land- und Forstwirte.

Es stehen die echten Gewinnermittlungsverfahren zur Verfügung: Einnahmen/Ausgaben - Rechnung oder Bilanzierung.

Um Klein- und Mittelbetrieben die Mühen dieser Gewinnermittlung zu ersparen gibt es die Pauschalierungsverordnung. So können Land- und Forstwirte ihren steuerlichen Gewinn im Rahmen einer Vollpauschalierung ermitteln. Es gibt hier eine Einheitswertgrenze, bis zu der das erlaubt ist. Möglich ist auch, in Form einer Einnahmen-Ausgaben Rechnung die Ausgaben pauschaliert zu ermitteln (mit z.B. 70 % der Einnahmen !!, zusätzlich sind noch Personalkosten, Sozialversicherung und Zinsen abziehbar).

Daneben gibt es für diverse Nebentätigkeiten ebenfalls Pauschalierungsmöglichkeiten.

Bei der Umsatzsteuer sagt der Gesetzgeber: Die zu zahlende Umsatzsteuer entspricht der Vorsteuer, die Umsatzsteuer für Land- und Forstwirte beträgt Null! Dies gilt bis zu einer bestimmten Grenze. Der Landwirt kann aber optieren und in die normale Umsatzsteuer wechseln. Hier gibt es Bindungsfristen, etc.

Sozialversicherung ist ein eigenes Thema. Grundsätzlich schreibt die Sozialversicherung der Selbständigen die Beiträge nach dem Gewinn zuzüglich der Sozialversicherungsbeiträge vor. Bei Landwirten passiert dies anhand des Einheitswerts. Der Landwirt kann aber auch hier optieren. Vorsicht: Bindung!

Umsatzsteuer Einkommensteuer Sozialversicherung
Pauschalierung - keine Ust Vollpauschalierung Einheitswert
Option in die Ust Teilpauschalierung große Option
  Einnahmen/Ausgaben Rechnung kleine Option 
  Bilanzierung Differenzvorschreibung
    Mitversicherung
Steuerrechner
facebook
+43 2742 75631-0
+43 2772 52565-0
Kontakt
Anfahrt